EmediateAd Software: Wie wird ein neues System steuerlich behandelt?

Software: Wie wird ein neues System steuerlich behandelt?

Die Einführung eines neuen Softwaresystems kann mit hohen Kosten verbunden sein, z.B. für die Software selbst, die EDV-Beratung für das Festlegen der Arbeitsabläufe, die Anpassung der Software an die individuellen Bedürfnisse und Strukturen des Unternehmens sowie die Schulung der Anwender. Dazu der Bremer Finanzsenator:

  • Software gehört zu den immateriellen Wirtschaftsgütern. Sie sind als ein Wirtschaftsgut zu aktivieren, wenn sie eine Einheit bilden, bei separaten Verträgen als mehrere.
  • Externer und interner Aufwand für Programmanpassungen, Mitarbeiterschulung usw. gehört zu den Anschaffungskosten.
  • Da die amtlichen AfA-Tabellen die Nutzungsdauer nicht regeln, ist von einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von zehn Jahren auszugehen.
  • Zur Behandlung dieser Kosten soll ein Erlass geplant sein. Danach sollen sie über fünf bis zehn Jahre abgeschrieben werden. Wir werden Sie umgehend informieren, sobald Genaueres dazu bekannt ist.
  • Updates sind als sofort abzugsfähige Betriebsausgaben zu behandeln.

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